Neuzugang Chadrac Akolo im Spieler-Portrait

Foto: vfb-exklusiv.de / mit freundlicher Genehmigung
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Mit Chadrac Akolo vermeldet der VfB Stuttgart den dritten Neuzugang der aktuellen Transferperiode. Der Offensivspieler unterschreibt für vier Jahre am Neckar und trägt zukünftig das Trikot mit der Rückennumer 19.

 

Als Flüchtling in die Schweiz

Chadrac Akolo wurde am 1. April 1995 im Kongo geboren. Im Jahre 2009 kam er mit seinen Eltern als Flüchtling in die Schweiz, wo er ab 2010 für den FC Bex im Einsatz war, ehe sich Akolo zwei Jahre später dem FC Sion anschloss, von wo aus er in der vorletzten Saison leihweise bei Neuchatal Xamax unter Vertrag stand. In der abgelaufenen Spielzeit erzielte der Kongolese in 27 Spielen 15 Treffer.

 

Neben seiner Torgefahr glänzt Chadrac Akolo auch mit seinen technischen Fähigkeiten sowie einer enormen Schnelligkeit, die ihn in Sion schnell zum Fanliebling aufsteigen ließen. Der Flügelspieler passt als junger, entwicklungsfähiger Spieler perfekt in das Anforderungsprofil von Hannes Wolf und Jan Schindelmeiser, der ihn wohl zunächst als Ersatz für den verletzten Carlos Mané vorgesehen hat. 

 

Ein "außergewöhnlicher und fleißiger Spieler"

Vom Charakter her ist der 22-Jährige "auf der einen Seite einer, der in der Kabine oft lacht und Humor mitbringt", wie sein ehemaliger Coach Peter Zeidler gegenüber der Stuttgarter Zeitung erklärt. "Andererseits ist er jedoch auch noch vorsichtig und scheu, was vermutlich mit seiner Geschichte zusammenhängt. Schließlich hat er schon viel erlebt." Der 54-Jährige war bis April für den FC Sion tätig. Die Zusammenarbeit mit ihm beschreibt er als durchaus positiv. "Chadrac ist in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich. So hört er immer ganz genau zu, wenn man ihm etwas sagt. Er ist fleißig und beherrscht fußballerisch Dinge, die man nicht so einfach lernen kann. Dabei arbeitet er aber immer auch für die Mannschaft."

 

Akolo freut sich auf die "Herausforderungen in der Bundesliga"

„Ich hatte einen schöne und erfolgreiche Zeit in der Schweiz, wofür ich auch sehr dankbar bin", wird Neuzugang Akolo auf der vereinseigenen Homepage zitiert. "Nun freue ich mich auf die Herausforderungen in der Bundesliga und auf meinen neuen Verein, den VfB Stuttgart. Ich möchte meine Teamkollegen im anstehenden Trainingslager kennenlernen sowie in den kommenden Wochen und Monaten meinen Teil dazu beitragen, dass wir eine gute Saison spielen werden.“ Sportvorstand Jan Schindelmeiser erklärt, dass sich Akolo in den "zurückliegenden zwei Jahren sehr gut entwickelt" hat. „Wir trauen ihm zu, diese Entwicklung auch in der Bundesliga fortzusetzen. Chadrac fühlt sich offensiv über außen am wohlsten, ist ein guter Vorbereiter und hat darüber hinaus eine sehr gute Torquote.“