Ginczek & Terodde sprechen über Konkurrenzsituation - "Wir pushen uns zu Höchstleistungen"

Fotos: eigene Aufnahmen
Fotos: eigene Aufnahmen

Neben dem Platz verstehen sich Simon Terodde und Daniel Ginczek bestens. Doch auf dem Platz sind sie große Konkurrenten. Im Interview mit der Sport Bild (Print-Ausgabe vom 19.07.2017) sprechen die beiden Stürmer unter anderem über ihre Konkurrenzsituation.

 

Die Verpflichtung Ron Robert Zielers sehen beide sehr positv. "Das ist der Anspruch des Vereins. Auf jeder Position sind zwei, manchmal gar drei Spieler, die um den Platz konkurrieren. Bei uns darf sich keiner ausruhen. Selbst nach guten Leistungen muss man sich immer wieder neu beweisen", erklärt Ginczek, dem es im letzten Jahr noch egal gewesen sei, wie lange er spiele, "hauptsache wir steigen auf", lautete sein Motto. Dieses Jahr sieht das anders aus. "Jetzt bin ich topfit und bereit für 90 Minuten. Ich möchte spielen."

 

Fairer Konkurrenzkampf

Trotz der schweren Konkurrenzsituation sind die zwei Offensivspieler "keine, die hintenrum irgendwelche Dinger veranstalten oder dem anderen im Training mit Absicht vor die Beine kloppen", so Terodde. "Wir pushen uns zu Höchstleistungen. Gerade in den letzten Spielen der vergangenen Saison hat das super gepasst." Auch Ginczek sieht das eher entspannt: "Es bringt doch auch nichts, wenn der eine dem anderen nichts gönnt und immer eine Spannung zu spüren ist. Das Gesamtgefüge muss stimmen". Trotz allem bleibt die Möglichkeit, dass beide als Sturmpartner zusammen von Beginn an auf dem Rasen stehen. "Es ist schwer für die gegnerischen Abwehrreihen uns im Doppelpack zu verteidigen. Wir haben schon eine ziemliche Wucht", zeigt sich Terodde selbstbewusst.

 

Nationalmannschaft? Ginczeks "Handy ist an"

Während sich Terodde über die Nationalelf "null Komma null Gedanken" macht, hat 'Ginni' das Thema noch nicht abgehakt. "Man kann niemals nie sagen. Von daher: Mein Handy ist an", so der 26-Jährige angriffslustig.