Reschke appelliert für "eine echte Geschlossenheit"

Foto: vfb-exklusiv.de / mit freundlicher Genehmigung
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Am heutigen Samstag bestreitet der VfB Stuttgart sein erstes Heimspiel der laufenden Saison, in dem es unbedingt die ersten Punkte geben soll. Wie schwer die diesjährige Spielrunde wird, ist selbstverständlich auch Sportdirektor Michael Reschke bewusst, der sich deshalb "ein besonderes partnerschaftliches Miteinander und eine echte Geschlossenheit" wünscht.

 

"Das ist ein Appell an die Fans, an alle Mitarbeiter des VfB, an alle Gremien, an den Trainerstab und vor allem an die Mannschaft", wird der 59-Jährige in der aktuellen Stadionzeitschrift des VfB zitiert. "Die Klubs, die in schwierigen Zeiten die beste Balance besitzen, haben im Kampf um den Klassenerhalt die besten Voraussetzungen. Wenn uns dies gelingt, werden wir die nächsten Schritte gehen."

 

Um die "knüppelharte Saison" zu überstehen, schaut sich der VfB aktuell auch noch nach Verstärkungen auf dem Transfermarkt um. Dass unbedingt noch ein Rechtsverteidiger kommen soll, ist ein offenes Geheimnis. Dabei sollen die Stuttgarter nach Informationen des kicker einen variabel einsetzbaren Verteidiger aus Spanien, Jonny Castro, ins Visier genommen haben. Aber auch für die offensiven Außenbahnen scheint man noch Bedarf zu haben. Zeit, um Spieler abzugeben sowie neue dazu zugewinnen, bleibt dem VfB nicht mehr wirklich viel. 

 

"Die Kaderplanung ist immer ein ganzjähriger Prozess, der in den Transferperioden von besonderem Tempo getrieben ist. Wir werden aber jetzt bewusst keine Aussagen zu offenstehenden Themen geben", erklärt Reschke. "Bisher haben wir sinnvoll und abgestimmt mit Hannes Wolf und allen anderen Entscheidungsträgern gehandelt - und so wird es bleiben. Fakt ist: Unser Team ist talentiert und wir haben eine gute Ausgangssituation, mit bundesligaerfahrenen Cracks und Talentierten mit einer interessanten Perspektive."